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Mittwoch, 4. Januar 2017

Schellfisch (Kabeljau) in Dill-Senfsauce

SCHELLFISCH (KABELJAU) in Senf-Dill-Sauce
mit Pastinaken-Apfel-Rote Beete Gemüse


Wir waren in Enschede auf dem Samstagsmarkt. 
Dieser ist immer toll sortiert und auch mal so, einen Ausflug wert.
Dort haben wir frischen Schellfisch (Kabeljau) eingekauft.. 
2 mittelgroße Exemplare haben wir uns einpacken lassen.



Dazu haben wir unseren Einkaufskorb noch zusätzlich mit folgenden Zutaten gefüllt:

Frischer Dill, leckere Boskop Äpfel,
Pastinaken und
frische Rote Beete

So ging es dann nach Hause und gleich ab in die Küche.
In unsere großen Schmorrpfanne habe ich dann Wasser, Weißwein, Fischgewürz und frische Lorbeerblätter gegeben. 
Nicht zu hoch einfüllen.


Die Fische noch einmal abgebraust, von innen noch etwas besser gesäubert und die Köpfe abgeschnitten.
Dann mit der Bauchseite nach unten in die Pfanne gesetzt und kräftig mit Dill abgedeckt.




Jetzt den Schmorrdeckel drauf und in den Backofen mit 165 Grad Unterhitze gegeben.
Wann der Fisch genau gar ist, lässt sich schlecht sagen. 
Da Größe und Backofen doch arg variieren können. 
Bei uns waren es ca 45 Minuten.

Wenn der Fisch gar ist, vorsichtig heraus heben und zur Seite stellen.


Aus dem Fischfond, die Lorbeerblätter und die Dill-Stengel entnehmen.
Aufkochen und einreduzieren lassen. 
Jetzt Sahne dazu und nochmal aufkochen.



Hitze reduzieren und guten mittelscharfen Senf unterrühren. 
Nicht mehr kochen lassen.
Frischen geschnittenen Dill dazu, glatt rühren und den Fisch wieder einsetzen.
Deckel drauf und noch 5 Minuten ziehen lassen.

Wir hatten als Beilage Pastinaken-Apfel-Rote Beete Gemüse dazu. 
Dafür wurde die Rote Beete  gar gekocht und noch heiß geschält. 



In einem Schmorrtopf (Pfanne) Butter auslassen und die geschälten, gewürfelte Pastinaken




weich dünsten. 
Apfelwürfel dazu und mit etwas Weißwein angießen. 
Die auch in Würfel geschnittene Rote Beete dazu


und mit guter getrockneter Gemüsebrühe abschmecken.
So habt ihr ein leichtes gesundes Gericht gezaubert.



Montag, 21. November 2016

Sauerkraut-Kartoffel Lasagne

Sauerkraut-Kartoffel Lasagne

Ein tolles Rezept für die Herbst- und Winterzeit.
Es schmeckt am nächsten Tag fast noch besser und lässt sich damit auch sehr gut vorbereiten.
Wir fahren zum Metzger und kaufen dort geräucherte und ungeräucherte Mettwürstchen.
Etwas Speck- oder Schinkenschwarte und frisches Sauerkraut aus dem Fass oder Eimer.
Das ist dann zwar noch roh und benötigt etwas mehr Zeit in der Zubereitung. 
Aber das entschädigt wie so oft, durch besseren Geschmack.
Vom Bauern bringen wir große festkochende Kartoffeln und frische Zwiebeln mit.
Lorbeerblätter hat man im Vorrat oder draußen am Strauch.
Geriebener Emmentaler, Schmelzkäse und Sahne runden den Einkaufszettel ab




Wir fangen mit dem Sauerkraut an. 
Die Speck- oder Schinkenschwarte im Topf etwas anschwitzen



und dann die in Streifen geschnittenen Zwiebeln dazu.


 
Bei mittlerer Hitze glasig werden lassen.
Jetzt das zerzupfte Sauerkraut dazu, etwas Gemüsebrühe angießen und die Lorbeerblätter dazu.

 
Das Ganze ca 30-40 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen und gelegentlich umrühren. Jetzt mit Pfeffer, Salz, etwas Zucker oder Ahornsirup lecker würzig abschmecken.
Zur Seite stellen und ein bischen abkühlen lassen.
Die Mettwürstchen in schöne gleichmäßige Scheiben schneiden.


Eine Auflaufform mit Butter ausstreichen.


Schmelzkäse mit Sahne, Pfeffer und einer Prise Muskat glatt rühren.



Die Kartoffeln schälen und in schöne möglichst große Scheiben hobeln oder schneiden.
Die erste Lage in der Auflaufform, sind dann auch die Kartoffeln.


Nun folgt das Sauerkraut.



Jetzt die Mettwurstscheiben und wenig von dem geriebenen Emmentaler.


 
Dadurch das wir geräucherte und ungeräucherte Mettwürstchen jeweils zur Hälfte einsetzen, wird der Rauchgeschmack nicht zu stark.
Nun folgt die nächste Lage Kartoffeln


 und ihr setzt das Stapelspiel fort, bis die Form voll ist.
Die letzte Lage sollten Kartoffelscheiben sein.


Von dem geriebenen Emmentaler noch eine Portion über behalten.
Jetzt kommt die Schmelzkäse-Sahne Mischung darüber und abgedeckt ab damit in den Ofen, bei 160 Grad.


Wir hatten das Ganze ca 100-120 Minuten im Ofen. Jeder Ofen läuft ein wenig anders und es kommt natürlich auch auf die Höhe der Lasagne an.



Dadurch das man rohe Kartoffeln einsetzt dauert es zwar deutlich länger, aber es verkocht auch nicht zu einer Masse.
Ihr müsst jetzt mit einem Holzpicker testen, ob die Kartoffeln auch schon richtig gar sind.

Ist dies der Fall, den restlichen Käse auf streuen und bei 220 fertig backen.
Dabei aufpassen das es nicht zu dunkel und damit bitter wird.









Die Gäste zu Tisch bitten und einfach genießen.
Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.